10 Tipps für ein motiviertes Lernen zu Hause

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12 Apr. 2021

1. Arbeitsplatz einrichten

Wie beim Immobilienkauf auch, ist beim Lernen zu Hause eines besonders wichtig — Location, Location, Location. Genauer gesagt: ein ruhiges Plätzchen, genügend Raum und ausreichend Licht. Ist der perfekte Arbeitsplatz zu Hause gefunden, gilt es diesen nicht nur mit Lernmaterialien zu bestücken, sondern auch vor Ablenkungen zu schützen. Sind Smartphone, TV und Co. erst einmal aus dem Blickfeld verbannt, fällt es leichter, konzentriert bei der Sache zu sein.

2. Stundenplan erstellen

Beim Lernen ist jedoch nicht nur der Arbeitsplatz wichtig, sondern vor allem auch der Lerninhalt. Dieser sollte in Form eines verbindlichen Stundenplans festgelegt werden. Am Besten für die ganze Woche. Gleich zu Wochenbeginn sollte darin nicht nur festgehalten werden, wann Lern- und wann Freizeiten sind sowie welche Fächer anstehen, sondern auch, welche zusätzlichen Tätigkeiten an diesem Tag zu erledigen sind. Muss am Dienstag das Kinderzimmer gesaugt und der Müll nach draußen gebracht werden? Dann ab damit auf den Stundenplan. Das hilft dabei, den Tag zu strukturieren und nach getaner Arbeit die Freizeit ohne schlechtes Gewissen zu genießen.

3. Pausen einplanen

Zu Hause lernen funktioniert nur dann frustfrei, wenn auf regelmäßige Pausen nicht vergessen wird. Es genügt oft schon ein Time-out von 5–10 Minuten, um nach 45 Minuten fokussiertem Lernen wieder erfrischt durchstarten zu können. Warum? Weil das Gehirn diese Zeit benötigt, um den Lernstoff zu verarbeiten. Wird ihm das verwehrt, kann das es keine neuen Informationen mehr aufnehmen — es überhitzt sozusagen. Wie ein Smartphone in der Sommersonne.

4. Große Ziele in kleine Schritte teilen

Der Berliner Flughafen kann nicht in einem Jahrzehnt erbaut und Wurzelrechnungen nicht in einer Stunde verstanden werden. Deshalb ist es wichtig, große Themengebiete in kleine Blöcke zu teilen. Blöcke, die innerhalb einer Einheit zu meistern sind. Wurden in der Mathe-Einheit beispielsweise die drei festgelegten Wurzelrechnungen richtig gelöst, motiviert das. Steht am Stundenplan jedoch nur grob umrissen ‚Wurzelrechnungen‘, endet die Einheit nicht unbedingt mit einem Erfolgserlebnis. Und das frustriert.

5. Lernspektrum erweitern

Nicht jedes Kind ist ein Bücherwurm. So kann das ständige Sitzen vor Schulbüchern demotivieren. Warum also nicht auch Apps wie ClassNinjas verwenden, gemeinsam Experimente machen und spielerischen Lernformen wie Übungsquizzen Raum geben? Abwechslungsreiches Lernen motiviert und hilft dabei, den Stoff besser zu verstehen. Das stundenlange Starren auf Formeln und Tabellen hat nämlich noch niemandem beim Lernen geholfen.

6. Soziale Kontakte pflegen

Vor allem Teenagern fällt es oft schwer, alleine zu lernen oder sich Inhalte von Erwachsenen erklären zu lassen. Sie orientieren sich vielmehr an Gleichaltrigen. Damit Jugendliche beim Lernen motiviert bleiben, empfehlen sich Lern-Dates mit Freunden oder zahlreiche Online-Angebote zum gemeinsamen Lernen. In Zeiten des Social Distancings lohnt es sich noch viel mehr auf Zoom, Skype, Facebook und Co. zu setzen, damit das Lernen zu Hause zu keiner einsamen Angelegenheit wird.

7. Selbstbestimmt lernen

Es gibt Morgenmenschen und Morgenmuffel — das ist bei Erwachsenen so und auch bei Kindern. Warum also in Zeiten des Home Schoolings den Lerntag um 8:00 Uhr morgens beginnen, wenn es nicht unbedingt sein muss? Schließlich ist ein Vormittagszombie am Nachmittag motivierter und fokussierter. Die Freiheiten, die sich durch das selbstständige Lernen zu Hause ergeben, darf man ruhig nutzen. Das gilt auch in Bezug auf den Stundenplan: Wer nach der Mathe-Einheit nicht sofort Englischvokabeln lernen will, muss das nicht. Ein Kind, dass den Stundenplan mitbestimmen kann, ist auf lange Sicht motivierter.

8. Richtig loben

Ein richtiges Lob verdeutlicht Stärken, schafft Erfolgserlebnisse und steigert das Engagement auch schon einmal über Tage. Wertschätzende Worte steigern zusätzlich das Selbstbewusstsein — viel mehr als es Süßigkeiten tun. Denn diese motivieren nur kurzfristig und sorgen dafür, dass nicht mehr aus eigenem Antrieb gelernt wird. Ein lobendes Wort wiegt daher mehr als 100 Snickers.

9. Ausreichend bewegen

Es ist weder klug noch gesund, den ganzen Tag am Schreibtisch zu sitzen. Wer seinen Kopf anstrengt, braucht Sauerstoff und Bewegung. Und am besten gleichzeitig. Dabei sollte der Spaß nicht zu kurz kommen. Aber egal ob Radfahren, mit dem Hund spielen oder Kicken — nur wer sich an der frischen Luft bewegt, kann sich später wieder konzentrieren.

10. Freizeit genießen

Sind alle Einheiten geschafft, steht der Freizeit nichts mehr im Wege. Und diese Freizeit sollte auch wirklich freie Zeit sein. So wenig wie Erwachsene am Feierabend von ihrem Chef angerufen werden wollen, so wenig wollen Kinder beim Fortnite zocken von ihren Eltern nach den Matheaufgaben gefragt werden. Eine Trennlinie zwischen Schule und Freizeit ist wichtig — auch wenn beides zur Zeit zu Hause stattfindet.

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